Bezirksausschuss Schwabing-Freimann hat meinen Eilantrag zum Mietenstopp für die Domagkateliers einstimmig beschlossen!

Bezirksausschuss Schwabing-Freimann hat meinen Eilantrag zum Mietenstopp für die Domagkateliers einstimmig beschlossen!

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#Mietenstopp für die Künstler*innen der DomagkAteliers. Ein erster #Erfolg! Der Bezirksausschuss Schwabing-Freimann hat meinen Eilantrag aus der SPD-Fraktion zum Mietenstopp einstimmig beschlossen! Kristina Frank und CSU München, ziehen Sie nach!
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Dass 40% Mieterhöhung für Künstler*innen zunächst ungläubige Reaktionen hervorgerufen haben und es heißt “Das kann nicht sein. Da stimmt doch was mit den Zahlen nicht.” Verständlich! Dass die 40 % aber nicht an den Haaren herbeigezogen sind, konnte ich anhand schriftlich vorliegender Zahlen des Kommunalreferates belegen. Traurig, aber wahr!
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Das Zitat in der Süddeutsche Zeitung von OB-Kandidatin Kristina Frank, dass bislang kein Vertragsentwurf “zugeleitet” wurde, ist unwahr. Diesen Entwurf konnte ich den BA-Mitgliedern zeigen. In diesem fehlt nur noch eine Zahl: die künftige Miete! Selbst wenn kein Vertrag vorläge: umso schlimmer, dass es so lange dauert! Die Domagkateliers haben nämlich seit September 2017 versucht, einen Vertrag zu bekommen. Dass bisher keiner geschlossen wurde, bedeutet übrigens für die neu einjurierten Künstler*innen, dass sie im Mai 2019 nur Ein-Jahres-Mietverträge bekommen haben – obwohl sie für 5 Jahre einjuriert sind. Im Mai 2020 könnte also auch Schluss sein.
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Bernhard Springer, Künstlersprecher und Vorstand im Domagk Kunstunterstützung e.V. , hat eindrücklich die Bemühungen um einen Mietvertrag seit September 2017 geschildert, die Zahlen bestätigt und die prekäre Situation dargestellt.
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Ein Künstler hat im BA berichtet, er sei neu eingezogen, hätte 6000 Euro in das Atelier investiert und müsste nach einem Jahr wieder ausziehen, wenn die Miete erhöht würde. Er hatte sich auf 5 Jahre verlassen und deshalb investiert. Auf den 6000 Euro bliebe er sitzen und ein neues Atelier zu finden – in München fast unmöglich.
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Hier geht es um #Schicksale – um Leute, die mit ihrer #Kunst etwas wagen, Frau Frank, liebe CSU-Stadtratsfraktion München, um Leute, die unsere Stadt bereichern, die sich oft selbst ausbeuten und kein großes “Pulver” haben! Schließen Sie sich dem Mietenstopp an! Damit München auch weiter leuchten kann. #MietenstoppauchfürKünstlerInnen #Münchenliebe #damitMünchenauchweiterleuchtenkann

P.S. Der BBK München/ GALERIE DER KÜNSTLER, der Verband der Münchener Kulturveranstalter e.V.: und EXIST – Raum für Kunst in München machen zur Raumnot in München eine Veranstaltung, die mit 650 Interessierten schon völlig überlaufen ist: https://www.facebook.com/events/681424069053914/ ; das Kulturforum der Sozialdemokratie in München e.V. veranstaltet eine Podiumsdiskussion “Künstlerviertel Schwabing: Traumstadt oder Albtraum?”: https://www.facebook.com/events/811218786016610/ )